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Ihr Datenträgerarchiv und Ihre Back-up-Strategie auf dem
Prüfstand - 10 Fragen.

Rechenzentrum

  1. WAS PASSIERT MIT IHREN "LEBENSWICHTIGEN" DATENTRÄGERN UND UNTERNEHMENSDATEN IM KATASTROPHENFALL?
    Leider werden Back-ups oft am selben Ort oder im selben Gebäude wie die Originaldaten aufbewahrt. Das reduziert den Nutzen von Back-ups drastisch. Der beste und teuerste Katastrophenschutzplan ist sinnlos, wenn die Original-Daten und die Back-ups durch dasselbe Schadensereignis betroffen werden können. Räume und Safes im eigenen Gebäude eignen sich generell nicht für Back-ups, denn im Ernstfall, bei Feuer, Explosion, Rohrbruch, Überflutung, Einsturz oder Terroranschlägen dauert es oft Tage, bis die Unfallstelle von den Behörden gesichert und freigegeben wird. Hinzu kommt der Zeitbedarf für Schuttentfernung und das Abpumpen von Wasser, erst dann hat man Zugang zu Back-ups, die in der Regel dann auch noch ganz oder teilweise beschädigt sind.

  2. WIE NAH IST IHR BACK-UP DATENTRÄGERARCHIV AN IHREM BETRIEBSSTANDORT?
    Wir empfehlen eine Entfernung von mindestens 5 Kilometern.
    Das ist weit genug, um von den meisten Katastrophen am Betriebsstandort nicht betroffen zu sein und nah genug für
    den schnellen Zugriff im Krisenfall.

  3. WIE GUT IST IHR DATENTRÄGERARCHIV GEGEN EINBRUCH, SABOTAGE UND INDUSTRIESPIONAGE GESCHÜTZT?
    Wir empfehlen die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstufen
    der Sicherungsrichtlinie für Geschäfte und Betriebe VDS 2333 des Verbandes der Sachversicherer. Unser MEDIASAFE (Datenträgerlager) erfüllt dieselben strengen Richtlinien,
    die für Banken gelten.

  4. IST IHR DATENTRÄGERARCHIV AUSREICHEND GEGEN FEUER GESCHÜTZT?
    Viele Datenträgerarchive sind es nicht. Denn oft gibt es kein sinnvolles Löschsystem oder Wassersprinkleranlagen; diese
    sind sehr problematisch, denn Wasser in Kombination mit
    Feuer wirkt sehr zerstörerisch. Ein Datenträgerarchiv sollte
    mit Hitze-/Rauchdetektoren ausgerüstet sein, die an eine Löschgasanlage gekoppelt sind.

  5. IST IHR DATENTRÄGERARCHIV AUSREICHEND GEGEN ROHRBRUCH UND ÜBERFLUTUNG GESCHÜTZT?
    Viele Archive sind es nicht, weil Wasserleitungen durch die Archivräume verlegt sind und im Falle eines Rohrbruchs Datenträger von Wassermassen beschädigt werden können.

  6. HALTEN SIE DIE AUFBEWAHRUNGSEMPFEHLUNGEN DER DATENTRÄGERHERSTELLER EIN?
    Die Hersteller von Datenträgern erforschen die Haltbarkeit ihrer Produkte ausgiebig und geben, basierend auf ihren Ergebnissen, Lager- und Aufbewahrungsempfehlungen heraus. Diese müssen befolgt werden, um die Haltbarkeit der Datenträger nicht zu reduzieren.

  7. SIND DIE LAGERBEDINGUNGEN IN IHREM DATENTRÄGERARCHIV AKZEPTABEL?
    Die ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit muss eingehalten und regelmäßig gemessen werden, der Boden sollte antistatisch sein und die Klimaanlage muss mit Staubfiltern ausgerüstet sein. Der Raum sollte frei von brennbarem Material sein.

  8. WELCHE KLIMATISCHEN BEDINGUNGEN HERRSCHEN IN IHREN DATENTRÄGERSAFES?
    Wenn Sie Ihre Datenträger in Safes aufbewahren, so sollten Sie prüfen, wie die klimatischen Bedingungen im geschlossenen Safe sind. Herrscht dort die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit?

  9. WIE SICHER UND FACHGERECHT IST DER TRANSPORT IHRER BACKUP-DATENTRÄGER?
    Tägliche oder wöchentliche Abholungen sollten mit sicheren und sauberen Fahrzeugen erfolgen. Das Personal sollte geschult und sicherheitsüberprüft sein. Die Datenträger müssen in verschließbaren, versiegelbaren und stoßsicheren Sicherheitskoffern befördert werden, die ausreichend gegen Temperaturschwankungen isoliert sind. Im Notfall sollten Transporte zu jeder Uhrzeit möglich sein.

  10. SIND REMOTE BACK-UPS EINE AKZEPTABLE LÖSUNG FÜR SIE?
    Manche Firmen sehen gegenseitige Remote Back-ups mit kompatiblen Firmen oder Organisationen als die Lösung für ihre Archivierungsprobleme an. Aber was genau ist Kompatibilität in diesem Bereich? Gegenseitige Remote Back-ups können kostengünstig sein, aber man muss die Risiken auch realistisch einschätzen. Verantwortlichkeiten sind geteilt und es ist schwierig, die Qualität und Sicherheit auf der anderen Seite zu überprüfen. Missmanagement kann meistens erst zu spät aufgedeckt werden. Diesen Mangel an Kontrolle kann man im Ernstfall nicht rechtfertigen.